Wie bereiten wir die Kinder auf die Schule vor
Die Vorbereitung auf die Schule beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten bzw. in die Kindertagesstätte und endet mit der Einschulung.
1. Kita – Jahr
1.1 Eingewöhnung
1.2 Kennen lernen des Gruppenalltags
1.3 Erfahrungen sammeln im Freispiel und bei angeleiteten Aktivitäten
1. Kita – Jahr
1.1 Eingewöhnung
- Loslösung ( Trennung ) von den Eltern über einen längeren Zeitraum
- Vertrauen aufbauen zu einer Bezugsperson, die das Kind auch bei Abwesenheit seiner Eltern in verunsichernden Situationen auffangen und trösten kann
- Kennen lernen der Gruppenatmosphäre
1.2 Kennen lernen des Gruppenalltags
- Einblick gewinnen in die Räumlichkeiten der Einrichtung
- Regeln und Abmachungen erfahren ( z. B. beim Spielen in der Puppenecke, auf dem Bauteppich, bei Tischspielen usw.)
- sicher werden innerhalb der Gruppe
- erste Kontakte zu anderen Kindern aufnehmen
- Beziehung zu einer Spielgruppe aufbauen und sich dort zugehörig fühlen
1.3 Erfahrungen sammeln im Freispiel und bei angeleiteten Aktivitäten
- Ausleben der Phantasien und Spielideen bei Rollenspielen
- selbständiges Bestimmen des Spielpartners , des Spielortes, des Spielmaterials und der Spieldauer
- neugierig werden auf Aktionen
- Angebote wahrnehmen
2. Kita – Jahr
2.1 innerhalb der Gruppe
3. Kita – Jahr
3.1 Selbstwertgefühl , Selbstverantwortung , bewusst erleben:
3.3 den Jüngeren in der Gruppe Hilfe anbieten und verantwortlich umsetzen
3.4 Sprachkultur erwerben
3.5 Kennen lernen der Schulkinder aus den anderen Gruppen bei verschiedenen Aktivitäten
3.6 Angstfreies Agieren in einer neuen Situation und bei Kontaktaufnahme zu neuen "Lehrenden"
Das Kind , das in einer altersgemischten Kindergemeinschaft in der Kita sowohl die Rolle des jüngeren wie des älteren Kindes kennen gelernt hat und weiß , dass jedes Kind unabhängig von seinem Alter ein Recht auf Respekt und Unversehrtheit hat , wird diesen Wechsel von der Kita zur Schule leichter vollziehen können.
Eine kleine Geschichte aus dem Buch von Armin Krenz: „Ist mein Kind schulfähig?“:
Das Konzept individueller Unterschiede
Es gab einmal eine Zeit , da hatten die Tiere eine Schule . Das Curriculum bestand aus Rennen , Klettern, Fliegen und Schwimmen , und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen ; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich , aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so eine schlechte Note hatte , musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen , um das Rennen zu üben.
Das tat sie so lange ,bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittliche Noten waren aber akzeptabel , darum machte sich niemand Gedanken darum, außer : die Ente.
Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachsichtig und streng gemaßregelt , da er , obwohl er in der Kletterklasse alle anderen darin schlug , darauf bestand , seine eigene Methode anzuwenden.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse , aber es bekam einen Nervenzusammenbruch und musste von der Schule abgehen wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.
Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern , aber sein Fluglehrer ließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr „Dreien „ im Klettern und „Fünfen „ im Rennen .
Die mit Sinn für das Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre , als die Schulbehörde es ablehnte , Buddeln in das Curriculum aufzunehmen.
Am Ende des Jahres hielt ein anormaler Aal , der gut schwimmen und etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlussansprache.
2.1 innerhalb der Gruppe
- Stärkung der Selbständigkeit, des Selbstbewusstseins, des Selbstvertrauens
- Eigenverantwortung übernehmen
- feste Freundschaften entstehen
- Motivation wecken, bei Aktionen und Angeboten mit zu machen
- neugierig werden auf Neues
- kleine Aufträge übernehmen ( z. B. beim Geschirr spülen, Tisch abwischen ...)
- Benennen der Räumlichkeiten ( Seeräubergruppe, Zauberergruppe ..., und der Erzieherinnen )
- lernen außerhalb der Gruppe zu agieren
- Arbeits- und Spielbereiche außerhalb der Gruppe als selbstverständliche Angebotserweiterung sehen
- Auswählen des Partners zum Spielen in der Traumhöhle, im Turnraum und im Außengelände
- Mitwirken bei gruppenübergreifenden Projekten ( z. B. Dinosaurier, Zirkus, Cowboy, Weltall, Fahrzeuge....)
- Regeln und Abmachungen , bei Spaziergängen, Spielen im Außengelände einhalten, anwenden und erklären können
- kleine Arbeitsaufträge außerhalb der Gruppe übernehmen ( z. B. etwas in andere Gruppe bringen.)
3. Kita – Jahr
3.1 Selbstwertgefühl , Selbstverantwortung , bewusst erleben:
- bei der Mitwirkung im Gottesdienst an St. Martin
- bei der Programmgestaltung für das Sommerfest
- bei Misserfolgen und Niederlagen
- bei der Übernachtung in der Kita
- beim Besuch der Ecole maternèlle in Saverne
- Besuch der Grundschule
- Theaterbesuch
- Verkehrsgarten
3.3 den Jüngeren in der Gruppe Hilfe anbieten und verantwortlich umsetzen
- beim Anziehen , Tee eingießen , Taschen öffnen ...
- Gedanken und Ideen mitteilen, sich einbringen , bzw. zurückhalten und diskutieren
- bei der Planung bzw. Durchführung der Projektarbeit
- bei Aktivitäten
3.4 Sprachkultur erwerben
- beim Würzburger Trainingsprogramm „ Hören , Lernen ; Lauschen „( Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache )
- Zweisprachigkeit in der Kita
3.5 Kennen lernen der Schulkinder aus den anderen Gruppen bei verschiedenen Aktivitäten
- beim Würzburger Trainingsprogramm
- beim Einüben der Darbietungen für das Sommerfest
- Freispiel
- gruppenübergreifende Projekte
3.6 Angstfreies Agieren in einer neuen Situation und bei Kontaktaufnahme zu neuen "Lehrenden"
- sich als Schulkind fühlen beim Kennen lernen der Schule als künftigen Lern – und Lebensort
- beim Besuch der Verkehrsschule
Das Kind , das in einer altersgemischten Kindergemeinschaft in der Kita sowohl die Rolle des jüngeren wie des älteren Kindes kennen gelernt hat und weiß , dass jedes Kind unabhängig von seinem Alter ein Recht auf Respekt und Unversehrtheit hat , wird diesen Wechsel von der Kita zur Schule leichter vollziehen können.
Eine kleine Geschichte aus dem Buch von Armin Krenz: „Ist mein Kind schulfähig?“:
Das Konzept individueller Unterschiede
Es gab einmal eine Zeit , da hatten die Tiere eine Schule . Das Curriculum bestand aus Rennen , Klettern, Fliegen und Schwimmen , und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen ; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich , aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so eine schlechte Note hatte , musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen , um das Rennen zu üben.
Das tat sie so lange ,bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittliche Noten waren aber akzeptabel , darum machte sich niemand Gedanken darum, außer : die Ente.
Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachsichtig und streng gemaßregelt , da er , obwohl er in der Kletterklasse alle anderen darin schlug , darauf bestand , seine eigene Methode anzuwenden.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse , aber es bekam einen Nervenzusammenbruch und musste von der Schule abgehen wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.
Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern , aber sein Fluglehrer ließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr „Dreien „ im Klettern und „Fünfen „ im Rennen .
Die mit Sinn für das Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre , als die Schulbehörde es ablehnte , Buddeln in das Curriculum aufzunehmen.
Am Ende des Jahres hielt ein anormaler Aal , der gut schwimmen und etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlussansprache.

